Kleine Tiere, große Aussagekraft: Gemeinsam mit der Biologischen Station Oberberg untersuchte die Klasse 6d einen Bach in Schulnähe und machte dabei eine besondere Entdeckung.
Wie sauber ist der Bach in der Nähe unserer Schule? Dieser Frage ging die Klasse 6d gemeinsam mit zwei Mitarbeiterinnen der Biologischen Station Oberberg und ihrer NW-Lehrerin Frau Schottstädt nach. Im Workshop „Wasser: ein kostbares Gut“ verbanden die Schülerinnen und Schüler theoretisches Wissen mit eigener Forschungsarbeit.
Vom Klassenraum an den Bach
Zum Auftakt erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie begrenzt die weltweiten Trinkwasservorräte sind und wie viel Wasser für die Herstellung alltäglicher Produkte wie Lebensmittel oder Kleidung benötigt wird.
Anschließend ging es an einen nahegelegenen Bach. Mit Sieben und Auffangschalen suchte die Klasse vorsichtig nach kleinen Wasserorganismen, die Hinweise auf die Gewässergüte geben.

Besonders spannend war der Fund einer Feuersalamanderlarve. Um das besonders geschützte Tier und seinen Lebensraum nicht weiter zu stören, beendete die Gruppe die Untersuchung im Bach.

Die bereits gesammelten Wasserorganismen untersuchten die Schülerinnen und Schüler anschließend im NW-Raum mit Lupen, Binokularen und Mikroskopen.

Kleine Tiere, klare Hinweise
Die gefundenen Zeigerorganismen deuteten auf die Gewässergüteklasse I bis II hin. Der Bach ist demnach biologisch betrachtet nur gering belastet. Ein erfreuliches Ergebnis und zugleich ein anschaulicher Beleg dafür, wie viel sich mithilfe kleiner Bachbewohner über den Zustand eines Gewässers erfahren lässt.



Der Workshop zeigte, wie lebendig naturwissenschaftliches Lernen sein kann, wenn Unterricht und fachliche Expertise zusammenkommen. Dank der Unterstützung der Biologischen Station Oberberg wurde der Bach in Schulnähe für die Klasse 6d zu einem echten Forschungsort.




